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Eine Reihe des VS-Saar |
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Ulla Vigneron Geboren 1944 im Saarland. Lebte von 1963 bis 1985 in Paris. Seit 1985 wieder im Saarland. Tätigkeit als Übersetzerin, Fremdenführerin, Lehrerin. Lektorin, Büroangestellte, Designerin, Souffleuse. Veröffentlichungen: Anonyme Erzählungen. (in französischer Sprache) Paris 1973 - 1983; Hier wurd ich geboren. Lyrik, St. Ingbert 1991; Autorenlesungen im SR2 Kulturradio, 1997 / 1998 |
Ulla Vigneron, Einer raucht nStixi Jimmy Zwanzig Jahre hat sie gebraucht. Oder mehr. Zwanzig |
Einer raucht nStixi: Frau Vigneron ist eine Frau mit großer schriftstellerischen Erfahrung. Sie hat viele Jahre in Frankreich gelebt und zahlreiche Texte in französischer Sprache geschrieben, die allerdings nicht unter ihrem Namen erschienen sind. Seit 1985 lebt sie wieder in Deutschland. Die Texte in dem vorliegenden Band sind zwischen Prosa und Lyrik angesiedelt, oder aber man sieht sie gleich als für den Vortrag geschriebene Balladen an. Bei manchen Stücken hört man schon beim Lesen den Blues, und hat den Eindruck, dass es ein toller Songtext wäre ("Mon ami Pierrot", oder "Jimmy") Ulla Vigneron schreibt deftig. Ihre direkte ungeschminkte Sachlichkeit einerseits und die stets vorhandene Parabolik andererseits erinnert ein bisschen an Brecht und an französische Existenzialisten-Chansons. Gewaltig unter die Haut gehen Texte, die vom Rassismuus der Arier-Ideologie handeln, besonders, wenn sie die Unmenschlichkeit artikulieren, mit der die Täter des Holocaust ihren eigenen Kindern gegenübertreten. ("Brauner Traum", "Lebensfront") Da ist die verrauchte Stimme der Chansonniere ganz bei sich. Da sagt sie einfach, wie es war. |