Montag 20. April 2026, 20 Uhr Saarländisches Künstlerhaus

Andreas Dury: ›Rückkehr zu den Autos. Ein Betriebsausflug‹

Lesung aus der jüngst erschienenen Novelle (PoCul-Verlag)

Was als normaler Betriebsausflug zu einer merowingischen Kultstätte seinen Anfang nimmt, wird für den Erzähler und die Sekretärin alsbald zu einem amtlichen Abenteuer. In Begleitung zweier Vögelchen führt ihr Weg tief unter die Erde zum Kern der Sehenswürdigkeit: dem ewigen Galgen. Die Rückkehr zu den Autos wird durch die Intervention einer primitiven Hefegottheit zu einer komplizierten Sache. Als sie aber endlich ankommen, müssen sie erkennen, dass sich rund um den Parkplatz eine dämonische Wirkmacht manifestiert hat, und dass es von nun an um Alles geht… Die Rückkehr zu den Autos lässt sich allein von der Sprache treiben und folgt ihr ins Labyrinth der wirklichen Welt. Herausgekommen ist ein Prosastück für Menschen und Tiere und ihre Kameraden im All.
PoCul-Verlag für Politik & Cultur, Saarbrücken 2026, ISBN 978-3-929435-29-0. 154 Seiten, broschiert, € 10.
Andreas Dury, geb. 1961 in Penzberg. Studierte Philosophie in Tübingen, München, Berlin. Schreibt Erzählungen, Romane, Essays. Lebt in Saarbrücken. Mitglied des VS Saar.

nächste Jours fixes des VS Saar

Schweren Herzens hat der Vorstand beschlossen, den Jour fixe vorerst einzustellen. Das tut uns besonders leid -- eine so würdige alte Institution! Seit Menschengedenken haben wir uns zuerst im Presseclub am St. Johanner Markt, später dann im Saarländischen Künstlerhaus an jedem 2. Donnerstag im Monat versammelt, um über den Rand der Weingläser hinweg die Weltverhältnisse zu betrachten. Nur in den letzten Monaten kam fast niemand mehr. Wahrscheinlich ist der Russe schuld oder diese chinesische Corona. Wie auch immer, die Abstimmung mit Füßen müssen wir natürlich respektieren, alles andere wäre grobe Missachtung des Willens unserer Mitglieder. 

Bis auf Weiteres bieten wir diesen Service also nicht mehr an. Sollte sich jetzt ein brausend-zorniger Aufstand in der Mitgliederschaft erheben, 3 Monate lang die Pforte des Künstlerhauses bambulemäßig belagern und eine Zeitenwende postulieren, können wir ja nochmal drüber reden.