nächste Jours fixes des VS Saar

Donnerstag, 11. November 2021, 20 Uhr

Donnerstag, 09. Dezember 2021, 20 Uhr

Donnerstag, 13. Januar 2022, 20 Uhr

Montag, 08.11.2021, 20 Uhr, Saarländisches Künstlerhaus

Wolfgang Brenner

liest aus seinem Buch

Das deutsche Datum - Der neunte November

Der 9. November 1938 steht für das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, für jenen Tag, als landesweit organisierte Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung eine neue Dimension erreichten. Im Gegensatz dazu wird der 9. November 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer zum glücklichsten Moment der Deutschen, zum hoffnungsvollen Wendepunkt der internationalen Beziehungen. Diese und drei weitere historische Ereignisse bilden das Zentrum von Wolfgang Brenners neuem Buch Das deutsche Datum – Der neunte November.

Brenner verknüpft die verschiedenen 9. November zu einer stimmigen Erzählung, deren geographische Grenz aber nicht auf Deutschland beschränkt bleiben. Am Ende wagt Brenner einen Ausblick auf zukünftige schicksalhafte Daten.

 

Wolfgang Brenner, geb. 1954 im Saarland, studierte Germanistik und Philosophie in Trier und Berlin. Seit 1990 lebt er als freier Journalist im Hunsrück und in Berlin. Über 17 Jahre erschienen seine Schmalenbach-Kolumnen in der Sonntagsausgabe der FAZ. Neben seiner journalistischen Tätigkeit schrieb Brenner Romane, Heimatkrimis, Hörspiele und TV-Drehbücher. 2018 wurde er für Zwischen Ende und Anfang: Nachkriegsjahre in Deutschland mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis für herausragendes historisches Erzählen ausgezeichnet.

 

Der Eintritt ist frei.

Es gelten die an diesem Tag aktuellen Hygienevorschriften.

 

Brenner, Wolfgang: Das deutsche Datum - Der neunte November, Herder-Verlag, 320 S., Hardcover, 26 €, ISBN 978-3-451-38475-2

 

Freitag, 31.12.2021, 24 Uhr

Preis: Literarisches Debüt des Jahres

Der VS Saar lobt gemeinsam mit dem  Literaturwerk Rheinland-Pfalz/Saar 2022 zum vierten Mal das literarische Debüt des Jahres aus. Da der Preis im vergangenen Jahr coronabedingt verschoben werden musste, können in diesem Jahr Erstveröffentlichungen innerhalb einer literarischen Gattung aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31.12.2021.

Die Preisverleihung ist noch nicht terminiert, sie war ursprünglich angesetzt auf Sommer 2022 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Landesgartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler -- diese wurde aber um 1 Jahr auf 2023 verschoben.
Ein Debütwerk kann nur über den Verlag einer Autorin/eines Autors, gemeinsam mit der Autorin/dem Autor, eingereicht werden. Selbstverlage sind von der Einreichung von Debütwerken ausgeschlossen. Das Debütwerk kann aus den Gattungen Kinder- und Jugendbuch, Belletristik, Lyrik oder Krimi stammen. In besonderen Fällen kann auch ein Sachbuch, einschließlich Foto- oder Bildband, das in besonderer Weise Themen der Gesellschaft, der Kultur oder der Politik behandelt und einen Bezug zu Rheinland-Pfalz und/oder dem Saarland herstellt, ausgezeichnet werden. Das Debütwerk kann eingereicht werden von Autorinnen und Autoren, die aus Rheinland-Pfalz oder dem Saarland stammen, dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland besonders verbunden sind.
Das Werk muss in deutscher Sprache geschrieben sein. Werke, die in mundartlicher Sprache geschrieben sind, die in Rheinland-Pfalz oder dem Saarland gesprochen werden, können Berücksichtigung finden, wenn sie der Pflege der Kultur in besonderer Weise dienen.
Die Auszeichnung ist mit einem Geldpreis in Höhe von 1000,- Euro verbunden, außerdem mit einer honorierten Lesereise im Verlauf des Jahres, in dem das Werk ausgezeichnet wurde.
Jurymitglieder:

  • Brigitta Dewald-Koch (Literaturwerk Rheinland-Pfalz-Saar e.V.)
  • Jörg Sämann (Ministerium für Bildung und Kultur, Saarland)
  • Michael Au (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Rheinland-Pfalz)
  • Alena Wagnerová (Verband deutscher Schriftsteller Saar)
  • Andrea Dittgen (Rheinpfalz)

Das Bewerbungsformular zur Einreichungen finden Sie hier.